Wormser Cup und Turnier der Jugend 2026
Beim 49. Wormser Cup rollten am vergangenen Wochenende wieder viele Kunst- und Einräder durch die Hallen des Wormser Bildungszentrums. Sportler aus über sieben Nationen fuhren um den begehrten Wanderpokal, mit nach Hause nehmen durfte ihn am Ende die Vereinsmannschaft des RV Mainz-Ebersheim. Die erste VfH Mannschaft belegte Platz zwei vor dem jungen Vereinsteam aus Lieme auf Platz drei. Der Preis für das beste nicht deutsche Team ging in diesem Jahr an die Mannschaft aus Wondelgem/Belgien. Der Kunstradvierer der Frauen aus Mainz Ebersheim überzeugte eine Woche vor der EM-Qualifikation mit dem besten Einzelresultat.
Die VfH Sportler kamen nicht alle sturzfrei durch ihre Küren, dennoch zeigte die erste VfH Mannschaft mit dem Kunstradsechser, dem ersten Kunstradvierer der Schülerinnen sowie dem Elite Kunstradvierer ihr Potential mit Programmen auf jeweils hohem Niveau. Der Kunstradvierer der Schülerinnen musste sowohl beim Cup als auch beim Turnier der Jugend am Folgetag einen Sturz bei der gleichzeitigen Torfahrt hinnehmen, am Sonntag sogar mit Unterbrechung, da sich der Sattel einer Fahrerin verdreht hatte. Dennoch wusste das Quartett mit stabiler Fahrweise zu überzeugen und kam beim Cup auf eine neue persönliche Bestleistung von 99,36 Punkten. „Bis zur Deutschen Meisterschaft Ende Mai in Duderstadt wollen wir weiter daran arbeiten und die kommenden Wettkämpfe nutzen, um noch mehr Selbstvertrauen zu sammeln.“, so das Fazit von Trainerin Sabrina Graf. Der Kunstradsechser fuhr wegen vorherigen Krankheitsausfällen beim Cup seinen ersten Wettkampf der Saison: An beiden Tagen zeigte die Mannschaft sehr stabile Programme mit bekannter ruhiger Fahrweise. Kleine Fehler führten am Ende zu einem knappen Zeitdefizit, das einige Punkte kostete. „Mit hoffentlich noch ein wenig mehr Wettkampferfahrung sollte sich aber auch das in den Griff kriegen lassen.“, blickte Trainerin Sabrina Graf optimistisch in Richtung der kommenden Wettkämpfe. Der Kunstradvierer der Elite verfehlte beim Cup mit 181,82 Punkten nur knapp eine neue persönliche Bestleistung. Bis zum Innenstern zeigte das Team eine perfekte Kür, dann sorgte ein Sturz und ein 100% Abzug der Übung für einen hohen Punktabzug. „Der Gesamteindruck bleibt positiv, auch die Flügelmühle mit Einzeldrehungen hat das Team als taktische Übung super umgesetzt und mich als Trainer überzeugt.“, lobte Trainer Stefan Born, der mit seinem Team bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften die 190 Punkte Marke als Ergebnis anstrebt.
Das zweite VfH Team mit Jonas Koch im Einer Kunstfahren U11, dem Junioren Zweier mit Emma Bayer und Anton Voß sowie dem zweiten Kunstradvierer der Schülerinnen kam auf Platz 20, das dritte Vereinsteam mit den Kunstradvierern der Schüler offene Klasse und dem Einradvierer der Schülerinnen kam auf Platz 41.
Beim Turnier der Jugend bildete der Junioren Zweier mit Emma Bayer und Anton Voß eins der VfH Glanzlichter: Mit 58,8 Punkten überzeugte das Duo mit nur minimalem Abzug und holte sich mit neuer persönlicher Bestleistung zu Recht den Tagessieg in seiner Disziplin. Ebenfalls eine neue Bestleistung und den Tagessieg holte sich der erste Kunstradvierer der Schülerinnen, der sich noch dazu den Sonderpreis für die geringste Abwertung bei den Mannschaften sicherte. Die zweite vereinseigene offene Vierermannschaft belegte Platz drei. Der Kunstradsechser der Schülerinnen holte mit einer überzeugenden Kür den konkurrenzlosen Tagessieg in seiner Disziplin.
Der Einradvierer der Schülerinnen, der als junge Mannschaft erst seinen zweiten Wettkampf bestritt, erreichte den dritten Platz und sammelte beim Turnier der Jugend vor allem Wettkampferfahrung für die Zukunft.
Jonas Koch kam im Einer Kunstfahren U11 auf Platz drei, die übrigen Einerfahrer des VfH nutzen das Turnier der Jugend als Wettbewerb, um Wettkampfluft zu schnuppern und in den teils dichten Starterfeldern einen Eindruck von der Konkurrenz zu gewinnen.
Der Sonderpreis für die geringste Abwertung ging im Einer/Zweier an Mira Matis aus Ungarn, der Preis für die beste Nachwuchsmannschaft ging an den Kunstradvierer der Juniorinnen aus Wiednitz