Newsletter Oktober 2026
30.10.+1.11. WM Ludwigsburg
Vormerken:
05.12. VfH Weihnachtsfeier Il Giardino
Ab 18 Uhr 30 Einlass, 19 Uhr Beginn, weitere Infos folgen
Geburtstage
Jessica Neurohr | Tamina van Massenhove | Sophie Marlene Wetzel | Svenja Frey | Oliver Jakob | Lisa Häussler | Laura Kilian | Hildegard Trapp | Sebastian Elvers
Internationaler Deutschland Cup in Mönchengladbach
Beim internationalen Deutschland Cup in Mönchengladbach am 12. September hat sich der offene Elite Kunstradvierer der SG Worms-Rheindürkheim erfolgreich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert und konnte mit Platz drei im direkten Vergleich mit der nationalen Spitze eindrucksvoll überzeugen.
Beim DM-Halbfinale geht es für die Teams in erster Linie um die begehrten Tickets zu den Deutschen Meisterschaften. Der Vierer in der Besetzung Lena Seibel, Jonathan Elvers, Romy Wetzel und Johanna Wahlig hatte sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt in der Vorrunde ein Ergebnis im Bereich der 190 Punkte Marke zu erreichen und sich damit für das abendliche Finale der ersten drei Vorrundenplatzierten zu qualifizieren. Dass dieser Plan kein Selbstläufer sein würde, war dem Team im Vorfeld bewusst: Mit den Mannschaften aus Ebnat und Wendlingen waren gleich zwei Teams dem VfH Vierer dicht auf den Fersen, große Patzer durfte sich das Quartett bei seinem Vorrundenstart daher nicht erlauben.
Die Kür startete mit einem Schreckmoment bei der zweiten Übung als sich zwei Räder bei der Schleifentorfahrt touchierten. Trainer Stefan Born feuerte sein Team kurz von außen an-die Sportlerinnen schafften es sich auf den Rädern zu halten und das Programm lief danach harmonisch weiter. Auch ein brenzliger Moment bei der Schlussübung, dem gegenfahrenden Doppeltor, konnte das Team auf dem Weg zu einer neuen persönlichen Bestleistung nicht mehr stoppen. Mit 193,52 Punkten konnte der Vierer seine Bestleistung deutlich steigern, überflügelte im Anschluss sogar das Spitzenteam aus Steinhöring und hatte mit Platz zwei in der Vorrunde sowohl die Qualifikation für die DM gesichert als auch einen Startplatz im abendlichen Finale gelöst.
Dort gab es den Schreckmoment dann bei der gleichzeitigen Torfahrt, als das „Tor“ erst im letzten Moment auf dem richtigen Platz stand und die beiden Torfahrerinnen mit ihrer Spur noch gerade so weiterfahren konnten. Danach rollte die Kür wieder sauber weiter und das Quartett wurde für seinen bravourösen Auftritt mit ausgefahrenen 196,37 Punkten belohnt-einer zweiten persönlichen Bestleistung an diesem Tag. Damit belegte der Vierer Platz drei hinter den Mannschaften aus Aach und Steinhöring. Mit einer neuen Portion Selbstvertrauen und zwei Bestleistungen im Gepäck konnten die Wormser Sportler und ihr Trainer mehr als zufrieden ihre Heimreise antreten. „Unser Vierer hat sich in den letzten Wochen auf einem hohen sportlichen Niveau stabilisiert. Wir konnten systematisch diverse Fehler ausmerzen. Unsere Leistungen beim Deutschland Pokal sind der verdiente Lohn für konsequente Trainingsarbeit und geben Selbstvertrauen für den Saisonhöhepunkt DM, der in zwei Wochen in Sulzbach Soden bei Aschaffenburg stattfinden wird.“, so das durchweg positive Fazit von Trainer Stefan Born.
Deutsche Meisterschaft Elite 2026
Mit dem Gewinn der Bronzemedaille hat der offene Kunstradvierer der SG Worms Rheindürkheim den Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften der Elite am 26. September in Sulzbach-Soden bei Aschaffenburg gefeiert.
Lena Seibel, Romy Wetzel, Jonathan Elvers und Johanna Wahlig waren nach zwei Bestleistungen und Rang drei beim DM Halbfinale in Mönchengladbach vor wenigen Wochen in Top-Form in die letzten Wochen der DM Vorbereitung gegangen; Bronze war das gesetzte Ziel der Mannschaft von Trainer Stefan Born. Dazu musste wie bereits beim Deutschlandpokal das Team aus Wendlingen auf Abstand gehalten und die Mannschaft aus Ebnat überboten werden, um am Ende einen Platz gut zu machen.
Das Programm des Wormser Quartetts begann sicher und konzentriert: Die in dieser Saison ins Programm eingebaute Schleifentorfahrt lief perfekt, ebenso die Flügelmühle mit Einzeldrehungen. Der Wechselstern und Außenstern kamen mit zeitgleichen Griffen sauber zum Stand-in den ersten dreieinhalb Minuten lief alles im grünen Bereich. Die Wertung der Kampfrichter war entsprechend einer DM streng, aber korrekt. Auf der Punkteanzeige standen zu diesem Zeitpunkt knapp unter 200 Punkte. Dann jedoch ging der Gegenlängszug beim Zusammenfahren der Zweier Griffverbindungen zu Bruch, damit war auch die nachfolgende Doppelrunde „versemmelt“. Bis die Mannschaft sich wieder sortiert hatte, war wertvolle Zeit vergangen, was am Ende die Schlussübung kostete, die nicht mehr in die Zeit ging. Die Punktanzeige ratterte über 40 Punkte nach unten: War das Team zuvor noch auf Kurs zu einem Ergebnis nahe seiner persönlichen Bestleistung, standen am Ende 147,4 Punkte auf der Ergebnisanzeige. Die Enttäuschung stand der Mannschaft ins Gesicht geschrieben, als sie die Fläche verließ und die Bronzemedaille zunächst in weiter Ferne schien. Der als nächstes startender Vierer aus Ebnat patzte dann jedoch massiv und konnte das Ergebnis aus Worms nicht kontern, sondern rutschte am Ende sogar noch hinter Wendlingen. So reichte es am Ende für das Wormser Kunstradquartett doch noch zur erhofften Bronzemedaille als Lohn für die harte Arbeit in der gesamten Saison.
„Lena, Romy, Jonathan und Johanna haben in den vergangenen Wochen sehr fokussiert und zielgerichtet gearbeitet. Mit ihren Auftritten bei Bundespokal Einrad und Deutschlandpokal konnten sie ihre persönlichen Bestmarken gleich dreimal steigern. Sie sind näher an die Vierer Weltspitze herangerückt und haben deutlich an Stabilität und Ausführung zugelegt. Die abgeklärte Herangehensweise haben sie auch in Sulzbach-Soden an den Tag gelegt. Im Mannschafts-Kunstradsport kann ein Fehler leider zu fürchterlichen Folgen führen. Das mussten wir schmerzhaft erleben. Bei aller Enttäuschung, über die nicht perfekte DM-Darbietung bleibt die Erkenntnis, dass unsere Mannschaft zur deutschen und internationalen Spitze im Vierer Kunstradsport zählt. Unser Blick geht nach vorne zur Saison 2027. Wir werden die eine oder andere Übung noch flüssiger und harmonischer einstudieren und gleichzeitig mit neuen Übungen an Schwierigkeitspunktzahl zulegen.“, so das Fazit von Trainer Stefan Born, der nach einem Wechselbad der Gefühle mit seiner Mannschaft die Medaille bei der Siegerehrung noch ausgiebig feiern konnte.
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